Damit es die große Investmentliebe wird

Die Dos und Don'ts der Geldanlage

Man hört viel, wenn es ums Thema Geldanlage geht. Einen kleinen Überblick mit den wichtigsten Do's und Don'ts finden Sie hier – damit Sie lange mit Ihrer Geldanlage glücklich sind.

 

Do:

 

  • Klein anfangen: Selbst, wenn man monatlich nur eine kleine Summe auf die Seite legen kann, sollte man das tun. Es ist sinnvoller, früher und mit kleinen Beträgen anzufangen als zu
    hoff en, später mit großen Summen beginnen zu können.
  • Flexibel bleiben: Anlageformen, wie das Fondssparen, in die man bei Bedarf variabel einzahlen kann bzw. Auszahlungen erhält, sind gerade für Kleinsparer von Vorteil. So können etwa Geldgeschenke der Anlage zu Gute kommen und im Notfall ist das Kapital nicht unerreichbar.
  • Breit gestreut, nicht betreut: Anleger erhöhen ihre Chancen und verringern die Risiken, wenn sie breit gestreut investieren. Profis raten stets dazu, in verschiedene Anlageklassen, Regionen und Laufzeiten anzulegen. Dadurch können Kursrückgänge schwächelnder Branchen oder Regionen besser aufgefangen werden.
  • Transaktionen anders herum betrachten: Menschen neigen dazu, ihre eigene Meinung permanent zu bestätigen und zum Beispiel Nachrichten zu suchen, die genau das tun. Um dieser selektiven Wahrnehmung ein Schnippchen zu schlagen kann es helfen, Transaktionen bewusst aus der anderen Perspektive zu betrachten. Wollen Sie eine Aktie kaufen, überlegen Sie sich, was für den Verkauf sprechen könnte. Denken Sie umgekehrt daran zu verkaufen, fragen Sie sich, welche starken Argumente für einen Kauf sprechen würden. Vielleicht ist der Aufwärtstrend ja nicht zu Ende.
  • Solide Investitionen suchen: Wer kennt sie nicht: Die „Geheimtipps“, die man regelmäßig zugeschickt bekommt. Zehn Prozent Rendite per anno, Basiswerte Seltene Erden oder sonstige undurchschaubare Konstruktionen. Lieber nicht! Lassen Sie sich statt dessen beraten und sehen Sie sich im großen, seriösen Anlageuniversum um. Versprochen: Sie werden fündig – und das ganz ohne Bauchweh.
  • Langfristig orientiert handeln: Wer solide veranlagt, sollte dies längerfristig orientiert tun. Es ist keine gute Idee in Aktien zu investieren, wenn absehbar ist, dass man sein Kapital in drei Monaten wieder braucht. Längerfristige Investitionen haben außerdem den Vorteil, dass sie meist renditeträchtiger sind als kurzfristige Anlagen.

 

DON'T:

 

  • Zuviel in den Rückspiegel schauen: Interessanter Fakt: Langfristig entfallen rund fünfzig Prozent aller Käufe auf solche Fonds, die sich im vergangenen Jahr unter den besten 20 Prozent diverser Wertungen befunden haben. Gerade bei sehr speziellen Investmentthemen, wie etwa Thailand-Aktienfonds, kann das ins Auge gehen. Besser also, gerade für Anfänger: Fonds einer für ihre Managementqualität ausgezeichneten KAG zu kaufen. Und sich hier zum Beispiel über ein sehr breit gestreutes Aktienportfolio zu informieren. Sehr spezielle Anlagethemen, auch wenn sie im Rückspiegel toll aussehen, lieber erst einmal beiseite lassen.
  • Falsches Timing: Wann die Zeit reif ist, einen Titel zu verkaufen, hängt von mehreren Faktoren ab. Ein systematischer Fehler lässt sich aber gut erkennen: Sehr oft werden Gewinner zu früh verkauft, an die Verlierer klammert man sich regelrecht. Warum? Das mag unter anderem daran liegen, dass sich Menschen Fehlentscheidungen äußerst ungern eingestehen. Und außerdem ist der Verlust quasi nicht echt, solange er durch den Verkauf des Titels nicht realisiert wird. Limitzusätze können hier quasi Erziehungsarbeit leisten. Praktische Tipps hat Ihr Berater für Sie parat.
  • Häufig Hin und Her handeln: Für Transaktionen fallen Kosten an. Zum Beispiel für EDV-Systeme, die (leider) gewartet und ständig weiterentwickelt werden müssen. Das heißt aber gerade für Kleinanleger: Besser Entscheidungen treffen, denen man länger treu bleiben kann. Denn so spart man sich Transaktionskosten. Das soll aber nicht heißen, dass man seine Geldanlage vernachlässigt! Ein regelmäßiges Gespräch mit dem Berater kann helfen, denn gelegentlich kommt man um einen Tausch oder Verkäufe natürlich nicht herum.
  • Von Emotionen leiten lassen: Wir sind Menschen und lassen uns gerne von unseren Emotionen leiten. Gerade in der Geldanlage kann das aber gefährlich sein. Euphorie, Angst, oder Gier sind keine guten Berater. Darum: Durchdacht an die Sache herangehen. Titel nicht aufgrund einer Schlagzeile kaufen. Gut informieren. Ausstiegszeitpunkt im Vorhinein überlegen und eventuell Limits setzen!

Unser Fazit

Mit ein paar wenigen Tipps können Sie Ihr passendes Investmentdate fi nden. Gut informieren, Solides für den Anfang bevorzugen, Gespräche mit Fachpartnern führen, objektive Analysen suchen. Sie werden feststellen: So kompliziert ist das Ganze dann gar nicht. Für Fragen steht Ihnen Ihr Berater sehr gern zur Verfügung. Gleich einen unverbindlichen Termin vereinbaren!


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