Digitalisierung – der neue Megatrend bei Investments?

Digitalisierung - der neue Megatrend bei Investments?

Digitalisierung bedeutet für viele Branchen, dass sie sich mit tiefgehenden Veränderungen auseinandersetzen müssen, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Bei zahlreichen Unternehmen sind gravierende Anpassungen bei Produkten oder Geschäftsmodellen notwendig, damit sie auch weiterhin bestehen können.

Laut einer Studie gehen rund 90 Prozent aller Unternehmen im deutschsprachigen Raum davon aus, dass sich schon bis 2020 die Wettbewerbslage aufgrund der Digitalisierung deutlich verändert. Doch was bedeutet der Begriff eigentlich?

Der Grundgedanke der Digitalisierung ist es, möglichst viele Prozesse elektronisch durchlaufen zu lassen, um damit ein höheres Maß an Automatisierung zu erreichen. Im Vordergrund steht dabei der Mehrwert des Kunden: Alles, was zusätzlichen Nutzen verschaff t, soll vordergründig durch Technologie ermöglicht werden. Die angebotenen Lösungen basieren etwa auf Robotik, sozialen Netzwerken, Apps oder additiver Fertigung.

Längst betrifft das Thema nicht mehr nur die Medienwelt, die als erste von dem Wandel betroff en war. Unternehmen aller Größen und Branchen müssen sich mit der Digitalisierung auseinandersetzen. Bekannte Beispiele sind etwa Einzelhändler, Taxiunternehmen oder Hotels, die von innovativen Konkurrenten wie Amazon, Uber oder Airbnb herausgefordert werden.

Bis 2025, so rechnet eine Unternehmensberatung vor, könnte Europa 1,25 Billionen Euro an industrieller Bruttowertschöpfung erzielen – aber auch einen Wertschöpfungsverlust von über 600 Milliarden Euro erleiden. Es steht viel auf dem Spiel und es gibt großen Aufholbedarf: Immerhin hat laut einer Umfrage erst jedes zweite deutsche Unternehmen eine digitale Agenda.

China hat die digitale Nase vorne

Ganz anders sieht es im Reich der Mitte aus. In China müssen kaum alte Strukturen aufgebrochen werden, denn sie existieren teilweise ganz einfach nicht. Im Gegensatz zu Europa sind die Menschen kein flächendeckendes Supermarktnetz gewöhnt, keine Apotheken, die sich in jedem Ort finden oder gar verschiedene Ärzte, die sie bei Bedarf besuchen können. Lebensmittel und Medikamente werden vielfach online bestellt um sich den Stau zu ersparen, Symptome einfach per Smartphone mit dem Arzt besprochen. Die üppig vorhandenen Geldmittel der Regierung und Unternehmen werden direkt in den digitalen Wandel investiert und nicht in das altbekannte „Offline-System“.

In diesem Umfeld hat sich zum Beispiel der chinesische Tausendsassa Alibaba gut entwickeln können. Zunächst stark auf E-Commerce fokussiert, rückt nun immer mehr das sogenannte Cloudgeschäft ins Blickfeld von Chef Jack Ma. Tatsächlich ist die Auslagerung von Rechenpower und Software auf fußballfeldgroße Serverzentren ein unglaublicher Wachstumsmarkt. Viele Unternehmen steigen von eigenen Servern auf die kostengünstigere und schnellere Cloud um. Laut den Marktforschern wächst allein der chinesische Cloud-Markt um jährlich 40 Prozent.

Auch der Online-Einzelhandel bleibt ein wichtiges Standbein, Schätzungen zufolge sollen die Umsätze bis 2020 mit einer jährlichen Rate von 16 Prozent wachsen. Vor diesem Hintergrund bewerten Analysten auch Marktführer Amazon als langfristig interessant. Auch dieser Konzern mischt übrigens kräftig im Cloud-Computing mit.

Jedes Unternehmen kann profitieren

Schlussendlich sind es aber nicht nur die Internetgiganten, die vom digitalen Wandel profitieren werden. Seien es nun Sportartikelhersteller, die ihre Kunden online Sneakers selber gestalten lassen oder Autohersteller, die in künstliche Intelligenz investieren: Die Spielwiese für Klein- und Großunternehmer ist riesengroß. Dass künftig davon die Aktien jener Werte profitieren werden, die sich am besten auf die neuen Gegebenheiten einstellen, scheint jedenfalls klar. Details zu einzelnen Werten bzw. Infos zu passenden Investmentfonds hat Ihr Berater für Sie parat.


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