Börse & Psychologie

Unser Bauchgefühl als Anlageberater

Wie unser Kopf die Geldveranlagungen steuert

Menschen neigen zu typischen Fehlern an der Börse. Deswegen sind die Kapitalmärkte auch nicht vollkommen rational.

 

Unser Bauchgefühl als Anlageberater

 

Kopf oder Bauch? Eigentlich kann man beides gar nicht so genau voneinander trennen. Gute Entscheidungen müssen sich am Ende auch in der Geldveranlagung gut anfühlen.

Wer sich über seine geplanten Veranlagungen viele Gedanken macht, Informationen zusammenträgt und versucht rational abzuwägen, der verspricht sich ruhigen Gewissens auch einen dementsprechenden Anlageerfolg. Für hartgesottene Rationalisten mag sich das Gerede vom Bauchgefühl bei Finanzentscheidungen ein wenig „abstrakt bis esoterisch“ anhören, aber die Intuition hat inzwischen viele nüchterne Wissenschafter überzeugt.

Neurobiologen meinen herausgefunden zu haben, dass ohne Gefühle gar keine rationalen Gedanken möglich sind. Denken lässt sich im Gehirn vom Fühlen oft nicht trennen. Auch jene, die sich als Vernunftmenschen deklarieren, können viele Probleme nicht allein mit bewusstem Denken lösen - zu langes Überlegen kann bisweilen auch schaden. Irgendwann sagt einem der gesunde Menschenverstand, dass mit dem Hin und Her Schluss sein muss, ansonsten fällt nie eine Entscheidung.

Dann tritt unsere Intuition in den Vordergrund. Das gefühlte Wissen, das wir nicht in Worte fassen können, ist dem bewussten Denken oft überlegen und eine wichtige Orientierungshilfe, wenn es komplex wird. Die ständigen Einzelinformationen, die an uns herangetragen werden, mit denen aber unser Verstand überfordert ist, werden schlichtweg gefiltert.

Richtig streuen entscheidend

Anleger empfinden die große Auswahl an Wertpapieren oft als unüberschaubar und schrecken aus eigener Unsicherheit vor einer Entscheidung zurück. Dabei kommt es bei der tatsächlichen Auswahl der Geldanlage vielmehr auf die grobe Linie, als auf Detailfragen an. Das heißt, es ist wichtiger, dass man als Anleger entscheidet, wieviel von seinem Vermögen man auf die einzelnen Anlageklassen (Aktien, Anleihen, Fonds, etc.) aufteilt und weniger, in welche von fünf Sportproduzent-Aktien man investiert.

FAZIT: Anleger sollten sich immer über mehrere Kanäle mit ihren geplanten Veranlagungen auseinandersetzen. Vor allem wenn es um die Risikobereitschaft geht, können sich Anleger ruhig auch auf ihr Bauchgefühl verlassen. Bevor man sich in Details und Einzeltiteln verliert, wäre es wichtig, zunächst einmal die grundsätzliche Ausrichtung des Depots festzulegen.

Mischfonds: Antizyklisch agieren

KEPLER ist die erste Fondsgesellschaft in Österreich, die marktpsychologische Faktoren systematisch in die Anlagestrategie einbindet. Über- und Untertreibungen am Markt werden geortet und für die Veranlagungsstrategie in den Misch-Portfolios genutzt. Vertrauen Sie auf eine aktive Steuerung der Asset Allokation, in der auch wissenschaftlich fundierte Stimmungsanalysen mit einfließen. In diesem Bereich der Behavioral Finance kooperiert KEPLER mit Univ.-Prof. Dr. Teodoro Cocca von der Johannes Kepler Universität Linz.

Die Börse ist, wo ich bin

 

98.000 Kunden von Raiffeisen Oberösterreich nutzen bereits diesen direkten Weg an die Börse.

boerse-live.at


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