Neubau: Welcher Haustyp, welche Bauweise?

Neubau: Welcher Haustyp, welche Bauweise?

Ein Entscheidung fürs Leben: Preis, Optik und persönliche Bedürfnisse sind ausschlaggebend bei der Wahl des Haustyps.

 

Wer einen Hausbau plant, steht vor der schwierigen Entscheidung, wie das Haus aussehen soll. Da es sich dabei in der Regel um eine Entscheidung handelt, die man nur einmal im Leben trifft, sollte die Wahl des Haustyps und der passenden Bauweise gut überlegt werden.
 

Die Haustypen

Plant man den Bau eines Einfamilienhauses, muss man sich zwischen Reihenhaus, Doppelhaushälfte und freistehendem Haus entscheiden. Nicht nur der Geschmack der künftigen Hausbewohner, sondern auch die familiäre Situation und die Gegebenheiten des Grundstücks beeinflussen diese Entscheidung.

Wer keine Treppen steigen will und ein ausreichend großes Grundstück zur Verfügung hat, wird wahrscheinlich einen freistehenden Bungalow wählen. Bei der Entscheidung für eine Doppelhaushälfte oder ein Reihenhaus sollte man sich im Klaren sein, dass die Nachbarn unmittelbar daneben wohnen. Vielleicht aber wollen auch erwachsene Kinder, Eltern und Großeltern – gemeinsam, aber in getrennten Wohneinheiten – in einem Mehrgenerationenhaus wohnen.

Bei der Planung des Haustyps muss auch das Dach berücksichtigt werden. Ob Flachdach, Satteldach oder Walmdach – um nur die drei häufigsten Dachformen zu nennen –, das Dach gibt dem Haus sein charakteristisches Aussehen und übernimmt verschiedene Funktionen.

Vor- und Nachteile: Während ein freistehendes Einfamilienhaus am meisten Platz in einem Garten mit Terrasse bietet, hat es auf der anderen Seite aufgrund der Größe auch einen höheren Pflegeaufwand als ein Reihenhaus oder eine Doppelhaushälfte. Bei diesen beiden Haustypen ist dafür der Platz meist begrenzter und die Nachbarn näher. In einem Zwei- und Mehrfamilienhaus ist das Wohnen günstiger als in einem Einfamilienhaus, kann aber auch beengter sein. 
 

Die Bauweisen

Bei der Bauweise wird hauptsächlich zwischen Massivhaus und Fertighaus unterschieden. Für welche Bauweise man sich entscheidet, hängt von dem persönlichen Geschmack, den individuellen Bedürfnissen und den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln ab.

Wer viel Wert auf Schallschutz, Wärmedämmung und -speicherung legt, wird sich für die Massivbauweise entscheiden. Will man schnell in sein neues Haus einziehen, bietet sich ein Fertigbau an. In der Regel steht dieser innerhalb weniger Tage im Rohbau und ist – wenn man keine Sonderwünsche hat – kostengünstig.

Vor- und Nachteile: Hier ist natürlich der Preis ein ausschlaggebendes Argument. Wählt man ein Fertighaus von der Stange, ist dies in der Regel billiger als ein Massivhaus. Will man sein Haus jedoch selbst mitgestalten, kann das Fertighaus unter Umständen etwas teurer werden. Beim Massivhaus hat darüber hinaus auch das verwendete Baumaterial große Auswirkungen auf die Kosten.

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