Birgit Ginzinger

Frauen, die bewegen

Birgit Ginzinger - Geschäftsführerin Ginzinger Weng

Österreich braucht Unternehmerinnen, die Gas geben!

 

Birgit Ginzinger ist eine Frau, die im wahrsten Sinn des Wortes Gas gibt. Vor fünf Jahren hat sie den Motorrad- und Autohandel ihres Vaters in Weng im Innkreis übernommen. Im Interview berichtet sie über ihre Leidenschaft zum Motorsport, die Herausforderungen als Unternehmerin und warum sie sich als Delegierte der Raiffeisenbank Altheim engagiert.
 

Worin liegt die Faszination an der Freiheit auf zwei Rädern?

Die eigentliche Faszination ist, wie die Frage schon ausdrückt, das Gefühl der Freiheit, aber auch die Schnelligkeit, die Leichtigkeit, die Verbindung des Körpers mit der Maschine und die Geselligkeit unter den Motorradfahrern.

 

Ist Motorradfahren noch immer eine Männerdomäne?

Auf keinen Fall! Bemerkenswert ist, dass immer mehr Frauen mit dem Motorradfahren beginnen. Mittlerweile gibt es auch ein breites Angebot an Motorrädern für Frauen.

 

Was bedeutet es für Sie, Unternehmerin zu sein?

Ich will meine Kundinnen und Kunden begeistern! Die österreichische Wirtschaft braucht powervolle Unternehmer, vor allem auch Unternehmerinnen, die Gas geben, Mut haben und erfolgreich sein wollen.

Frauen die Bewegen

Frauen sind in ihren Zielen und Bedürfnissen so vielseitig wie das Leben, das sie in ihren unterschiedlichen Rollen als Hausfrau, Unternehmerin, Erwerbstätige, alleinerziehende Mutter oder Pensionistin führen. Raiffeisen Oberösterreich holt im Rahmen von Interviews interessante Frauen und ihre individuellen Lebenserfahrungen vor den Vorhang. 

Portraits von verschiedenen Frauen

Wie kann man Kunden begeistern?

Indem man einen guten Service anbietet und attraktive Angebote unterbreitet. Das geht auch so weit, dass ich den Kunden ein spezielles Finanzierungsangebot über meine Hausbank Raiffeisen anbieten kann. Wir sind in ständigem Kontakt mit unseren Kunden. Dadurch baut sich im Laufe der Zeit auch eine Art Freundschaft auf.

 

Ihre größte berufliche Herausforderung bisher?

Natürlich war die Übernahme des Unternehmens bisher die größte Herausforderung. Es war eine Phase mit Freude an der Arbeit, Liebe zu den Menschen und Leidenschaft für den Motorsport. Und eine ständige Herausforderung ist es, eine gute Balance zwischen Privatleben und Beruf zu finden.

 

Wie schaffen Sie hier einen Ausgleich?

Der Gedanke ans Unternehmen ist bei mir ständig präsent. Meine Söhne sind 18 und 21 Jahre alt. Um abzuschalten, unternehme ich gerne Ausflüge mit ihnen und meiner Familie.

 

Darüber hinaus engagieren Sie sich in Ihrer Freizeit auch als Delegierte der Raiffeisenbank Altheim. Warum haben Sie sich für dieses Engagement entschieden?

Raiffeisen OÖ war schon die Hausbank meines Vaters und ist auch meine Hausbank. Wir sind seit jeher sehr zufrieden mit der Beratung. Daher habe ich auch zugesagt, als mich der Obmann der Raiffeisenbank Altheim gefragt hat, ob ich als Delegierte zur Verfügung stehen würde. In dieser Funktion sehe ich mich als Vertreterin von Raiffeisen OÖ - einer Bank, die sehr wichtig für die Wirtschaft in unserer Region ist.

 

Ein persönliche Frage zum Abschluss: Welche Route legen Sie einem leidenschaftlichen Motorradfahrer ans Herz?

Meine bisher schönste Motorradtour führte mich durch Andalusien: von Malaga über Granada bis in die Sierra Nevada. Trotz der Geschwindigkeit am Motorrad war eine Entschleunigung des Lebens spürbar.

 

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