Umstellung auf die neuen 50-Euro-Banknoten

Die neuen Fünfziger 

Die Umstellung auf die Banknoten der zweiten Euro-Serie schreitet voran. Anfang April startete die Ausgabe der neuen 50-Euro-Banknote, die nun sukzessive in Umlauf gebracht wird.

 

Die Geldscheine der so genannten "Europa-Serie" sind nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) noch sicherer und zudem länger haltbar. Mit der Ausgabe der Banknoten wurde vor vier Jahren begonnen. Den Beginn machte der 5-Euro-Schein. Die weiteren Banknoten wurden und werden in aufsteigender Reihenfolge über mehrere Jahre hinweg eingeführt.

Mit dem Fünfziger ist nunmehr das "Schwergewicht" unter den Euro-Banknoten an der Reihe. Er ist die am meisten verbreitete Euro-Banknote. Insgesamt waren davon im Februar 9,1 Mrd. Stück im Umlauf, was rund 46 Prozent der gesamten Euro-Banknoten entspricht.*
 

Das neue Gesicht des Fünfzigers

  • Motiv: Wie bei der ersten Serie sind auch auf der Europa-Serie Baustile aus sieben Epochen der europäischen Kunstgeschichte abgebildet. Keines der dargestellten Kunstwerke existiert allerdings in Wirklichkeit. Das Thema der 50-Euro-Banknoten ist die Renaissance.
     
  • Farbe: Der Fünfziger behält seine Farbe. Die offiziell als orange bezeichnete Farbe wirkt allerdings kräftiger als beim Vorgänger.
     
  • Haltbarkeit: Die neuen Fünfziger weisen wie alle Banknoten der Europa-Serie eine spezielle Schutzschicht auf und sind dadurch länger haltbar. Die EZB verspricht sich dadurch geringere Kosten und eine geringere Umweltbelastung.
     
  • Sicherheitsmerkmale: Zusätzlich zu den bereits gängigen Sicherheitsmerkmalen erhält der neue Fünfziger (wie zuvor schon der neue Zwanziger) ein weiteres Sicherheitsmerkmal - das Porträt-Fenster. Hält man die Banknote gegen das Licht, so erscheint im oberen Teil des Hologrammstreifens ein durchsichtiges Fenster. In diesem befindet sich – wie auch im Wasserzeichen – die mythologische Gestalt "Europa", die Namensgeberin der neuen Euro-Serie. Dieses Porträt ist von beiden Seiten der Banknoten zu erkennen. Das gleiche Porträt kann man auch im Wasserzeichen sehen.
     

Der weitere zeitliche Ablauf

Alte und neue Banknoten werden einige Zeit lang parallel im Umlauf sein. Die Banknoten der ersten Euro-Serie bleiben bis auf weiteres gesetzliches Zahlungsmittel. Der Zeitpunkt, zu dem sie ihre Gültigkeit verlieren, wird laut Oesterreichischer Nationalbank "mindestens ein Jahr im Voraus" bekannt gegeben werden. Alle Banknoten der ersten Euro-Serie können jedenfalls auf unbefristete Zeit bei der Oesterreichischen Nationalbank bzw. bei allen anderen Notenbanken des Eurosystems umgetauscht werden.

Nach dem Fünfziger sind die nächsten "Umtauschkandidaten" die 100- und die 200-Euro-Banknoten. Für die 500-Euro-Banknoten hat dagegen die letzte Stunde geschlagen. Sie werden laut einem Beschluss des EZB-Rates von Mai vergangenen Jahres abgeschafft. Die Ausgabe der 500-Euro-Scheine wird gegen Ende 2018 eingestellt.

Für alle Fragen bezüglich der Ausgabe der neuen Banknoten steht Ihnen auch Ihr Raiffeisenberater jederzeit zur Verfügung.

* Quelle: EZB

Gefahr Falschgeld


Obwohl das Falschgeldaufkommen in Österreich im europäischen Vergleich gering ist, sollte man sich vor gefälschten Banknoten schützen. Wie Sie diese erkennen und was Sie dann tun müssen, lesen Sie hier.

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