Ein älteres Pärchen

Die private Pensionsvorsorge

Das zentrale Thema der Zukunftssicherung

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Warum privat vorsorgen?

Dass die österreichische Bevölkerung immer älter wird, bewirkt einen steigenden Druck auf die öffentlichen Ausgaben – und damit auf die Pensionen. Laut Berechnungen der Statistik Austria wird 2020 jeder fünfte Österreicher älter als 65 Jahre sein, 2030 gilt dies schon für jeden vierten Österreicher. Das heißt gleichzeitig, dass die Anzahl der Erwerbstätigen nicht mehr steigt bzw. bereits ab 2015 sogar abnimmt. Wie sich die demografische Entwicklung auf die staatliche Pension nachfolgender Generationen auswirkt, lässt sich nur schwer abschätzen. Aber eines ist klar: Die staatliche Pension wird künftig nicht ausreichen, um den Lebensstandard halten zu können, den man während der Erwerbstätigkeit genießt. Daher ist es unumgänglich, möglichst bald mit der privaten Vorsorge zu beginnen.
 

Das staatliche Pensionskonto

Auf dem staatlichen Pensionskonto ist ersichtlich, wie hoch der bisher erworbene Pensionsanspruch ist. Auf dieser Basis lässt sich hochrechnen, wie groß der Unterschied zwischen dem aktuellen Einkommen und der Pensionshöhe bei Pensionsantritt sein wird. Hier zeigt sich oft, dass die Höhe der staatlichen Pension nicht dem entspricht, was sich die Menschen als Einkommen wünschen.

 

Mehr Geld ins Pensionssystem

Der aktuelle Bericht der Pensionskommission der Regierung zur langfristigen Kostenentwicklung bei den staatlichen Pensionen gibt wenig Grund zur Freude. Es muss immer mehr Geld ins Pensionssystem gepumpt werden. Durch die steigende Lebenserwartung und das weiterhin zu niedrige Pensionsantrittsalter wird der Beitrag des Bundes in den folgenden Jahren weiter erhöht werden müssen. Vor allem ab Mitte der 2020er Jahre werden die Kosten massiv steigen.
 

Der WEG ZUR Vorsorge-Beratung

Bei der kostenlosen Vorsorge-Beratung in den oö. Raiffeisenbanken wird der zu erwartende Pensionsanspruch auf Basis des aktuellen Stands des staatlichen Pensionskontos ermittelt. Der Vorsorge-Bedarf ist die Differenz zwischen der staatlichen Pension und der Wunschpension. Um diesen zu decken, wird ein umfassender strategischer finanzieller Plan erstellt, der sich an den individuellen Zielen orientiert.

 
 

Das Drei-Säulen-Modell der Pensionsvorsorge

Das „Drei-Säulen-Modell“ zeigt, dass sich die Pension im Optimalfall aus drei Bereichen zusammensetzt: staatliche, betriebliche und private Pension.

Säule 1: Staatliches Pensionssystem.

In Österreich ist das staatliche Pensionssystem die wichtigste Säule in der Pensionsvorsorge. Allerdings kann durch die staatliche Pension alleine nicht sichergestellt werden, dass der gewohnte Lebensstandard im Alter erhalten werden kann. Um die finanzielle Unabhängigkeit auch nach der Erwerbstätigkeit zu gewährleisten, muss auch betrieblich und privat vorgesorgt werden.


Säule 2: Betriebliche Pensionsvorsorge.

Derzeit sind Arbeitgeber gesetzlich nicht verpflichtet, für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorzusorgen. Die betriebliche Altersvorsorge spielt in Österreich im Vergleich zu anderen EU-Ländern eine untergeordnete Rolle. Der Verbreitungsgrad liegt hierzulande bei nur 23 Prozent, von den Klein- und Kleinstbetrieben bietet nur jeder zehnte seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Firmenpensionslösung an. Damit bleibt die private Pensionsvorsorge derzeit der einzige Einkommensbestandteil im Alter, den man selbst beeinflussen kann.
 

Säule 3: Private Pensionsvorsorge.

Da man davon ausgehen kann, dass allein mit der staatlichen Pension der gewohnte Lebensstandard nicht gehalten werden kann und das mit der Einführung des staatlichen Pensionskontos auch ersichtlich ist, ist eine private Pensionsvorsorge unumgänglich. Laut einer GfK-Austria-Umfrage halten es 84 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher für sehr wichtig, für die finanzielle Altersvorsorge privat anzusparen. Grundsätzlich gilt: Je früher damit begonnen wird, desto besser, da mit dem Faktor Zeit die Höhe der Einlagen und auch des Zinsertrags entsprechend wachsen.

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