7 Dinge, die man an den Spartagen sparen kann

7 Dinge, die man an den Spartagen sparen kann

Wir denken immer nur an das Eine. Dabei gibt es so viele andere Dinge, für die es sich zu sparen lohnt. So lehrt uns schon der Duden, dass „Geld nicht ausgeben“ nur eine von drei Bedeutungen des Sparens ist. Wie wäre es zum Beispiel mit „etwas nicht verwenden“ oder „sich etwas ersparen“? Zum Weltspartag passend kommen hier unsere Top 7 Dinge, die man sich gerne mal sparen kann.

Das wirklich Wichtige: CO2 sparen 


Ca. 0,1% machen die Treibhausgase (1), und darunter auch das CO2, in unserer Erdatmosphäre aus. Klingt wenig, aber diese Zehntelprozentzahl ist es, die unseren Planeten überhaupt bewohnbar macht. Ein noch so kleines Ungleichgewicht kann also schon Schlimmes verursachen, wie man am Klimawandel aktuell schon merkt. Was kann der einzelne dazu beitragen, CO2-Emissionen zu sparen? Die Klassiker: Öfter mal auf Öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, als sich ins Auto zu setzen, Fahrgemeinschaften bilden, Bäume pflanzen (z. B. auf treedom.net), Fleischkonsum reduzieren oder darauf achten, woher unsere Lebensmittel überhaupt kommen: Der „Local Food“-Trend setzt voraus, dass nur konsumiert wird, was aus der Umgebung kommt. Begrenzt auf eine zweistellige Kilometerzahl muss man dabei in Österreich auf fast nichts verzichten. Spart durch kurze Transportwege nicht nur viel CO2, sondern unterstützt gleichzeitig auch die regionalen Betriebe.

Das Erfreuliche: Bad News sparen


„Die Welt steht nicht mehr lange.“ „Früher war alles besser!“ Aussagen wie diese trafen schon unsere Großeltern, dennoch scheint man immer mehr das Gefühl zu haben, alles geht bergab: Wirtschaft, Wohlstand, Klima, Menschheit - um nur wenige zu nennen. Was lässt uns so pessimistisch in die Zukunft blicken? Wir sind mehr denn je von Informationen umgeben, viele können wir gar nicht mehr aufnehmen. Die (Sozialen) Medien leisten dazu einen ordentlichen Beitrag und oft sind die Nachrichten keine guten, was wiederum unsere Stimmung beeinflusst. Es gibt also zu viele schlechte Neuigkeiten. Das Gute daran: Ein Zuviel an etwas kann man einsparen. Also einfach mal den Kopf in den Sand stecken, selbst entscheiden, welche News wir in „unsere Welt“ lassen und aktiv nach positiven Nachrichten suchen, zum Beispiel auf goodnews.eu

Das Leistbare: Konsum sparen


Unser Konsumverhalten hat sich durch Globalisierung und Digitalisierung stark verändert. Mehr ist schneller von überall her verfügbar. Heißt auch: Wir sind versuchter, etwas haben zu wollen, was wir vielleicht gar nicht brauchen. Dabei lohnt es sich wissenschaftlich, sich ab und zu den Konsumwahn zu ersparen. Die zwei amerikanischen Psychologen Richard M. Ryan und Tim Kasser haben in ihren Untersuchungen festgestellt, dass Personen, für die Materielles einen hohen Stellenwert einnimmt, depressiver und ängstlicher sind, sowie häufiger an Stress-Symptomen wie Kopf- und Magenschmerzen leiden (2). Kurz um: Materialismus killt die Lebensfreude. Deshalb ein Tipp: Reflektieren. Vielleicht steckt hinter den einem oder anderen Haben-Wollen ein einfaches Sein-Wollen, das sich anderweitig lösen lässt (3). Will ich ein Haus, oder Sicherheit? Will ich ein Smartphone als Statussymbol, oder Beachtung?

Der Evergreen: Kalorien sparen


Immer ein Trendthema und in der westlichen Welt (leider oder Gott sei Dank) meist im Überfluss: Essen. Überernährung und deren gesundheitliche Folgen werden immer mehr zum Problem unserer Zeit. Nicht nur das „Was“ wir essen, sondern auch das „Wie viel“ wir essen macht krank. Kann man sich ersparen, oder? Um dem Strom der Zeit zu folgen, kann man es aktuell mal mit Intervall-Fasten versuchen. Was Psychologe und Kabarettist Bernhard Ludwig 2011 schon gut fand, war dieses Jahr wieder stark im Kommen. Beim Intervall-Fasten spart man sich in einem bestimmten Zeitfenster das Essen. Zum Beispiel: 16 Stunden fasten, 8 Stunden essen, was man will. Unterstützt dabei wird man heutzutage von Apps, die einem Bescheid sagen, wann man wieder essen darf.

Das Achtsame: Zeit sparen


Muss das alles wirklich immer gleich sein? Kann man den Haushalt nicht einfach mal liegen lassen und sich Zeit für die wirklich wichtigen Dinge nehmen? Sich selbst zum Beispiel? Nur wer sich auch um sich selbst kümmert, kann sich gut um andere Menschen oder Dinge kümmern. Deshalb: Einfach mal eine Zeitmatrix (Schlafen, Körperpflege, Arbeit, Haushalt, Freizeit …) erstellen und eruieren, wie viele Stunden am Tag man eigentlich „frei“ hat oder sich Zeit nehmen kann, statt sinnlos zu vergeuden. 

Das Alltägliche: Energie sparen


Kleinvieh macht auch Mist! Und wer hätte gedacht, dass so manch altes Elektrogerät mehr Strom im Stand-by-Modus als im produktiven Betrieb verbraucht?  Rund 18 Euro pro Jahr können wir uns sparen (4), wenn wir mal den Stecker ziehen.
Licht aus zeigt sich nicht erst seit dem Aufkommen der „Earth Hour“-Aktion als effektiv (bei der besagten WWF-Klimaschutzaktion gehen jedes Jahr weltweit die Lichter aus). Gewöhnliche Glühbirnen ersetzt man besser durch LED-Lampen, denn diese verbrauchen 80-90% weniger Strom bei gleichzeitig längerer Lebensdauer (5).
Auch beim Kühlschrank kann man richtig Geld sparen: 5-7 °C reichen zur Kühlung vollkommen aus. Zudem sollten nur abgekühlte Speisen den Weg hineinfinden. Selbiges gilt für den Tiefkühler. Dieser findet am besten im Keller seinen Platz, da der Stromverbrauch vom Unterschied der Temperatur im Gerät und der Außentemperatur abhängt.
Stoßlüften statt Kippen, Duschen statt Vollbad, Wasser abdrehen beim Zähneputzen und Wäsche nicht über 40 °C waschen – der Haushalt bietet einiges an Sparpotential!

Der Klassiker: Geld sparen


Wir wären keine Bank, wenn wir nicht auch zumindest einmal übers Geld reden würden. Geld sparen sollte immer leicht von der Hand gehen und nicht etwas wegnehmen, das man im Moment gut gebrauchen könnte (ansonsten heißt es einfach mehr verdienen ;) ). Deshalb auch nicht auf die „Eiserne Reserve“ vergessen, damit Geld für unvorhergesehene Ereignisse auch schnell verfügbar ist. Eine gute Richtlinie für den Notgroschen sind drei Netto-Monatsgehälter.
Für erfolgreiches Sparen ist Regelmäßigkeit das Um und Auf. Am besten funktioniert das mit einem Dauerauftrag, denn wenn das Geld automatisch fließt, wächst das Vermögen auch automatisch. Will man mehr als das klassische Sparbuch kann man auf diverse Anlageformen zurückgreifen. Wichtig dabei: Nur in Vermögensanlagen investieren, die man auch versteht, auf einen gesunden Mix achten (z. B. verschiedene Laufzeiten) und nur einen Teil des Geldes in risikoreiche Produkte investieren, denn eine hohe Rendite bedeutet auch immer ein höheres Risiko.

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